Jugendreferentin Christina Heck stellt sich vor

Liebe Kinder und Jugendliche, liebe Gemeindemitglieder,
seit dem 1.11. bin ich die neue Jugendreferentin für die Gemeinde Erkrath/Unterbach und trete somit die Nachfolge von Herrn Mike Goldsmits an. Weil ich mich schon sehr darauf freue Sie und Euch alle kennen zu lernen, möchte ich mich auf diesem Wege schon einmal vorstellen und Ihnen die Möglichkeit geben, sich ein erstes Bild über mich zu machen, welches wir hoffentlich später im persönlichen Kontakt vertiefen können.
Vor acht Jahren habe ich die Ausbildung zur Erzieherin gemacht und anschließend daran an der Fachhochschule Köln „Soziale Arbeit“ studiert. Das letzte Jahr verbrachte ich im Rahmen eines entwicklungspolitischen, sozialen Dienstes im Süden Indiens und lebte dort mit 130 Straßenjungen in einem Kinderheim mitten im indischen Dschungel. Dort unterrichtete ich, zusammen mit einer zweiten deutschen Volontärin, Englisch, war für die medizinische Versorgung der Jungen zuständig, bot verschiedene Sport-, Freizeit- und Kreativangebote an und war im gesamten Alltag eine Schwester und Freundin für die Kinder und Jugendlichen. Die Zeit dort hat mich sehr geprägt und der Kampfgeist und die Zuversicht dieser Jungen haben mich tief beeindruckt. Dieses Kinderheim wurde von dem Orden der Salesianer Don Boscos geleitet, derselbe Orden, dem sich nun auch Herr Goldsmits angeschlossen hat.
Als Erzieherin und spätere Sozialpädagogin war ich zudem in verschiedenen Kindergärten, einer Hauptschule in Köln-Mülheim und dem „Don-Bosco-Club“ Köln-Mülheim, einem Haus der Offenen Tür, tätig. Dort war ich sowohl in der Betreuung, als auch als Öffentlichkeitsreferentin beschäftigt.
Vor allem der Kontakt zu und das Leben bei den Salesianern, welche sich Zeit ihres Lebens den Kindern und Jugendlichen widmen, hat mich in der Idee, in der katholischen Kinder- und Jugendarbeit tätig zu werden, bestärkt. Durch die Ehrenämter in meiner Heimatgemeinde Noithausen und dem Pfarrverband Elsbach-Erft in Grevenbroich, kenne ich das Gemeindeleben sehr gut und glaube viele Anliegen der Jugendlichen nachvollziehen zu können. Ich war dort 13 Jahre lang Messdienerin, sowie Messdienergruppenleiterin und Obermessdienerin. Im Zuge dessen habe ich die Zusammenlegung unseres Pfarrverbandes erlebt und an dem Aufbau der Messdienergemeinschaft aller fünf Gemeinden, mitgearbeitet. Zudem leite ich einen Kinderchor, war im Jahr 2005 als Freiwillige beim Weltjugendtag in Köln dabei und war Schulungsmitarbeiterin der katholischen Jugendfachstelle im Rhein-Kreis Neuss.
Im Privaten singe, lese und male ich gerne, oder verbringen Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden.
Nun, nachdem ich mich Ihnen ein wenig vorgestellt habe, bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich mich sehr auf die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen und in Ihrer Gemeinde freue und hoffe bald selbst ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein. Sprechen Sie mich doch einfach an und füllen den Eindruck, den Sie in diesen Zeilen bekommen haben, mit Leben.
Herzliche Grüße, Christina Heck