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"Katholische Kirchengemeinde St. Johannes
der Täufer und Mariä Himmelfahrt",
das ist seit dem 1. Januar 2010
der korrekte Name unserer Pfarr- bzw.
Kirchengemeinde nach der Fusion. Die
zwei katholischen Kirchengemeinden
St. Johannes der Täufer in Erkrath und
St. Mariä Himmelfahrt in Düsseldorf-
Unterbach und Erkrath-Unterfeldhaus
sind zu einer Kirchengemeinde fusioniert,
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Neue Gemeinde - neues Logo

"Katholische Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer und Mariä Himmelfahrt", das ist seit dem 1. Januar 2010 der korrekte Name unserer Pfarr- bzw. Kirchengemeinde nach der Fusion. Die zwei katholischen Kirchengemeinden St. Johannes der Täufer in Erkrath und St. Mariä Himmelfahrt in Düsseldorf-Unterbach und Erkrath-Unterfeldhaussind zu einer Kirchengemeinde fusioniert, zusammengelegt worden.

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Dieser Neuanfang verlangt auch nach neuen Ausdrucksformen, nach neuer Präsentation der Gemeinde in der Öffentlichkeit. Sichtbar wird dies in einem neu gestalteten Internetauftritt, in der Verwendung eines neuen Logos, weIches dann auch im Pfarrsiegel, auf Briefbögen, an Schaukästen und Gebäuden; in GEMEINDE leben und in anderen Publikationen der neuen Kirchengemeinde auftauchen wird.
Entworfen hat dieses Logo ein mit mir befreundeter Grafiker, Stefan Zeidler aus Dortmund.
Warum dieses Logo? Was ist dargestellt? Was bedeutet es?
Das Zeichen der Christen ist das Kreuz, das Zeichen der Liebe Gottes zu uns Menschen. Wir sehen in ihm nicht zuerst
das Marterwerkzeug, den Galgen, an dem unser Herr Jesus für uns starb, sondern es ist für uns ein Siegeszeichen.
Am Kreuz hat der Gottessohn ein für allemal den Tod und die Sünde besiegt.
Es ist für uns das Zeichen der Erlösung, das Zeichen unserer Rettung. Eine christliche Gemeinde versammelt sich unter dem Kreuz, vor dem Kreuz. Sie versucht immer wieder täglich neu dem Anspruch und der Botschaft gerecht
zu werden, den Glauben vom Kreuz zu verkünden.
Unser Kreuz, das Zeichen der christlichen Gemeinde, steht nicht starr -- es wankt auch nicht - aber es ist in Bewegung, deshalb ist es ein wenig geneigt. Gemeinde soll nicht starr sein sondern
lebendig, soll in Bewegung sein - und sie soll Gott und den Menschen zugeneigt sein.
Unser Kreuz ist bunt, so bunt und vielfältig wie die Menschen unserer Gemeinde. "Gott baut ein Haus, das lebt, aus
lauter bunten Steinen, ... eins das lebendig ist.", so lautet ein modernes Kinderkirchenlied.
Unser Kreuz als Symbol der Gemeinde ist ein buntes Mosaik aus lauter verschiedenfarbigen Steinen. So heißt es im ersten Petrusbrief: "Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen (1 Petr 2.5)".
Unsere Gemeinde, eine bunt zusammengewürfelte Gemeinschaft von individueller Menschen. Jede und jeder ist willkommen, darf mitmachen, bildet mit die Gestalt der Gemeinde, - oder theologisch ausgedrückt -, den mystischen Leib der Kirche. Jede und jeder ist wichtig.
Da gibt es Lücken im Kreuz. Es ist nicht ersichtlich, ob diese Lücken gerade entstanden sind, weil Steinchen herausfielen, oder weil das Kreuz noch nicht fertig ist.
Leider reißt der Tod und der Fortzug immer wieder Lücken in unsere Gemeinde. Leider gibt es auch immer wieder Gemeindemitglieder, die die Gemeinschaft mit uns aufkündigen durch den offiziellen Kirchenaustritt oder die
sich innerlich so entfremdet haben, dass sie im Gemeindeleben nicht mehr auftauchen. Sie fehlen uns! Und wir dürfen
uns mit ihrem Fehlen nicht abfinden und zur Tagesordnung übergehen. Der gute Hirt ist dem verlorenen Schaf nachgegangen, die Frau hat nach dem verlorenen Geldstück das Haus auf den Kopf gestellt, so erzählt uns Jesus. Jeder derweggeht, fehlt!
Doch das Positive zum Schluss! Dieses Kreuz ist nicht fertig, nicht vollständig. Kirche, Gemeinde ist im ständigen Umbruch,
im ständigen Aufbau. Vielleicht sind gerade Sie das Steinchen, das noch fehlt im Gesamtbild der Gemeinde.
Machen Sie mit am Aufbau unserer neuen Gemeinde! Kirche vor Ort ist nur so lebendig, wie es die Gemeindemitglieder
sind. Wir drei Seelsorger und die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können alleine kein attraktives und überzeugendes Gemeindeleben schaffen, keine engagierte Kirche. Dazu bedarf es ganz vieler Menschen, ganz vieler Talente, ganz vieler Fähigkeiten.
Wie lautete vor Jahren ein Kirchenmotto: Wer mitmacht, erlebt Gemeinde!
Ich finde, das ist immer noch aktuell. Machen Sie mit bei uns in unserer GemeindeSt. Johannes der Täufer und Mariä Himmelfahrt in Erkrath, Unterbach und Unterfeldhaus.
Ich wünsche uns allen, auch im Namen meiner Mitbrüder, ein gesegnetes und gutes, neues Jahr 2010 und einen guten
Start in die gemeinsame Zukunft. Gott segne unser Tun!

Ihr Pastor Günter Ernst
 
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